Greencycle sorgt für saubere Luft im Alpenraum

EU-gefördertes Projekt in Kooperation mit internationalen Partnern

Das von der EU subventionierte internationale Projekt „Greencycle“ soll die Luft in den betroffenen Regionen des alpinen Raums verbessern und Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen. SPINTEC, die ausgelagerte Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Spitzer Engineering, und IZ Vorau sind Vorreiter für Österreich – insbesondere der Regionen Joglland und Wechselland.

Städte und Regionen im Alpenraum haben vor allem ihre CO2-armen Ziele festgelegt und entsprechende Strategien in den Bereichen Energie, Mobilität, Bauwesen usw. entwickelt, doch fehlt ein sektorübergreifender Ansatz. Das Projekt „Greencycle“ arbeitet darauf hin, das System einer „grünen“ Kreislaufwirtschaft als ganzheitlichen Ansatz zu etablieren, um die Umsetzung kohlenstoffarmer Strategien zu unterstützen und den Partnerregionen eine zusätzliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu ermöglichen. Überdies können durch die holistische Betrachtung Effizienzgewinne in den verschiedensten Bereichen erzielt werden – begonnen bei der Einsparung von Energie und Wasser über die Optimierung logistischer Wege sowie der Schaffung von Öko-Innovationen und damit in Verbindung zu bringende  umweltfreundliche Jobs bis hin zur Rückgewinnung zuletzt knapper Rohstoffressourcen und der Senkung verkehrsbedingter Emissionen.

125.000 Euro für die Region Vorau

Das verfahrenstechnische Projekt „Greencycle“ verfügt durch SPINTEC und IZ Vorau über ein Fördervolumen von insgesamt rund 125.000 Euro und wird vom EU-Fördergeber Interreg gestützt. Kooperationspartner aus Frankreich, Italien, Deutschland, Slowenien, Liechtenstein und Österreich sind an dem Projekt beteiligt und arbeiten Hand in Hand mit SPINTEC an der sektorübergreifenden Kreislaufstrategie für eine kohlenstoffarme Zukunft im alpinen Raum, die anhand einzelner Piloten getestet wird.

Die von SPINTEC und IZ Vorau durchgeführten Arbeiten umschließen das Entwickeln und Testen einer Markplattform, die Etablierung eines Kreislaufmanagements für die Region und dem Aufbau einer Ansprechperson für die Gemeinde. Außerdem wird Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung für die genannten Themen betrieben – mit dem Ziel, Vernetzung und Datenerhebungen zu forcieren. Schließlich wird ein Pilotprojekt zum Thema energieautarke Gebäude durchgeführt.

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